Es ist schon längst keine Seltenheit mehr, dass Unternehmen durch Apps ihre Dienste auch auf Geräten der Konkurrenz anbieten. Für Firmen wie Microsoft, die in vielen Bereichen tätig sind, ist dies jedoch ein zweischneidiges Schwert. Bietet man Xbox Live auch für Android und iOS an, dann verliert man womöglich Windows Phone Kunden. Gleichzeitig erreicht man jedoch mit Xbox Live mehr Leute.
Forbes.com berichtet nun, dass sich Microsoft offenbar dafür entschieden hat, Xbox Live auch für andere Plattformen anzubieten. Wann genau dies geschehen wird, ist leider noch unklar. Leider werden die Betriebssysteme darüberhinaus nicht konkret benannt, jedoch kann man eigentlich davon ausgehen, dass es sich um Android und iOS handeln wird.
Noch ist also alles offen, jedoch klingt der Schritt ziemlich wahrscheinlich. Dabei kann man wohl davon ausgehen, dass vielleicht Windows Phone Nutzer trotzdem noch einen erweiterten Zugriff auf Xbox Live haben werden um ein gewisses Alleinstellungsmerkmal in bestimmten Bereichen zu erhalten. Wir halten euch auf dem Laufenden!
Seit 2002 gibt es den virtuellen Marktplatz Xbox Live und seitdem müssen Besitzer einer Xbox dort auch mit der virtuellen Währung Microsoft Points zahlen, wenn sie an kostenpflichtige Items, Add-ons und Co. wollen. Generell hagelte es in der Vergangenheit immer wieder Kritik. Nun scheint Microsoft einigen Medienberichten zufolge, daraus die Konsequenzen zu ziehen.
Mehrere Quelle berichten, dass für Microsoft die Nachteile an den Microsoft Points inzwischen überwiegen würden und man daher die virtuelle Währung im Laufe des Jahres abschaffen wolle. Wann genau dies passieren wird, ist noch unklar, jedoch sprechen die meisten von Ende 2012.
Anstelle der Points will das Unternehmen einfach auf die jeweilige Währung des Landes umstellen. Betroffene Entwickler mit Publishing-Verträgen sind angeblich schon informiert worden. Noch offene Punkte von Usern werden offenbar einfach umgerechnet. Microsoft hat sich dazu noch nicht wirklich geäußert.
Wer sich häufiger auf Xbox Live herumtreibt, kann seine Avatare bekanntermaßen mit etlichen mehr oder weniger nützlichen und spaßigen Dingen ausstatten. Neben Musikinstrumenten gehörten dazu bisher auch Waffen. Dabei handelte es sich vor allem um solche, die aus bekannten Spielen stammten und sich somit in erster Linie an Fans richteten. Seit dem 1. Januar 2012 ist dies nun nicht mehr möglich!
Microsoft hat zum Jahreswechsel die Nutzungsbedingungen für Xbox Live geändert und damit auch den Verkauf von Waffen und das Tragen selbiger verboten. Ab sofort können Avatare also nicht mehr mit neuen Waffen herumfuchteln bzw. sie zur Schau stellen.
Wer jedoch noch vor Beginn des neuen Jahres Waffen gekauft hat, kann diese weiterhin auf Xbox Live spazieren führen. Sie werden einem natürlich nicht virtuell weggenommen. Interessant ist generell, dass Microsoft in letzter Zeit versucht, die Xbox 360 familienfreundlicher zu gestalten und daher sein Image zu wandeln. Dazu gehört eben auch für die Konsole, die eigentlich mit Ballerspielen berühmt wurde, mit dem Thema Waffen etwas anders umzugehen. Solche Videos, wie das zu diesem Beitrag, sind inzwischen zum Beispiel auch verboten, wobei dieser Clip auch so manch einem Ballerspiel-Fan ein bisschen zu weit ging..
Das Universum rund um das Grusel-Action-Game Alan Wake wird immer weiter ausgebaut. Seit kurzem steht fest, dass auf alle Fans und die, die es noch werden wollen, im ersten Quartal 2012 eine weitere Episode zukommen wird. Diese trägt den Titel Alan Wake’s American Nightmare und wird erneut ausschließlich via Xbox Live vertrieben.
Neben neuen veröffentlichten Bildern haben die Macher außerdem mehr über den Arcade-Modus namens „Fight till Dawn“ verraten. Hierbei handelt es sich wohl um einen speziellen Horde-Modus, wo man sich bis zum Morgengrauen gegen alle möglichen Kreaturen durchkämpfen muss. Schutz findet man nur im Licht, jedoch hat man natürlich einige Waffen wie die Nagelpistole zur Hand.
Die Story von Alan Wake’s Amercian Nightmare setzt offenbar zwei Jahre nach den Ereignissen des Hauptspiels an. Alan ist in einer alternativen Realität gefangen, wo sein böser Doppelgänger Mr. Scratch seine Frau umbringen will.
Fernsehen, das Internet und auch Spielekonsolen verschwimmen immer mehr miteinander. In Sachen Home-Entertainment wird nach und nach alles immer weiter zusammenwachsen. Bei Xbox Live wächst das Streaming- und Video-Angebot immer weiter, doch Microsoft plant noch mehr.
Medienberichten zufolge ist das Unternehmen gerade auf der Suche nach erfahrenen TV-Produzenten, da man selbst eigene TV-Shows für Xbox Live produzieren möchte. Angeblich werden Marc Graboff, derzeitiger President of Business Operations bei NBC Universal, und der ehemalige NBC-Chairman Jeff Gasbin als mögliche Kandidaten gehandelt.
Microsoft hat die Meldungen selbst noch nicht kommentiert, doch so unwahrscheinlich sind die Annahmen gar nicht. So manch ein großer Sender sperrt sich in Sachen Zusammenarbeit mit IT-Unternehmen ziemlich. Warum sollen diese dann nicht irgendwann auf eigene Inhalte setzen?