Bisher war den meisten klar, dass Kinect die Bewegungssteuerung für die Xbox 360 ist. Microsoft erklärte, dass man mit Kinect das controllerfreie Wohnzimmer etablieren wolle. Doch schon erscheinen die ersten Versionen für den PC, mal legal mal eher an der Grenze zur Legalität. Erst letzte Woche haben wir euch von der Bewegungssteuerung von Asus berichtet.
Auf der CES 2011 in Las Vegas hat Microsoft nun offiziell verkündet, dass man auf jeden fall auch eine Kinect-Version für den PC auf den Markt bringen wird. Wann steht noch nicht fest, aber es solle „auf offizielle Art und zur passenden Zeit geschehen“. Was auch immer das heißen mag…
Bereits 2009 hatte Bill Gates ja schon angedeutet, dass er sich Kinect, damals noch Project Natal, gut für den PC vorstellen könne, unter anderem auch für Meetings oder andere Aufgaben im Büro. Nun ja, sind wir also gespannt, denn das Thema Bewegungssteuerung steht ja noch am Anfang…
Und schon sind die Feiertage auch schon wieder vorbei und uns verbleiben nur noch wenige Tage in diesem Jahr. So manch einer wird diese wahrscheinlich für einen kleinen Urlaub nutzen und sich vielleicht mit seiner neuen Konsole, seinem neuen Spiel oder Kinect vergnügen, das bestimmt bei nicht wenigen unter dem Weihnachtsbaum zu finden war.
Dies merkt man schon alleine daran, dass im Weihnachtsgeschäft Kinect eindeutig die Nase vor Playstation Move hatte und bei Mircosoft für einen Run auf die Xbox 360 sorgte. Alleine im November wurden in den USA im Vergleich zum Vorjahr 70% mehr Xbox-Konsolen abgesetzt. Bei uns wird es wohl ganz ähnlich aussehen.
Sony kann sich hingegen nicht wirklich freuen: Move konnte die Umsätze nicht ankurbeln. Es wurden sogar 25% weniger Playstation3-Konsolen als im Vorjahr verkauft. Nun ja, auch in unseren Augen ist Kinect eindeutig besser als Move. Was meint ihr?
Also, noch viel Spaß beim Zocken und einen gute Rutsch ins neue Jahr!
Vor ein paar Jahren war es absolut in Mode, dass man technische Spielereien wie Handys und Co. mit sogenannten Faceplates, also austauschbaren Designs, verzierte. Da dachten sich die Hersteller der Xbox 360, dass dies auch bei der Zocker-Gemeinde gut ankommen würde.
Jedoch erwiesen sich die Faceplates für die Xbox als absoluter Flop und kaum einer kaufte die Deko für die Konsole. Falls sich also manch einer von euch fragt, warum es keine neuen Faceplates mehr für die Xbox gibt: Sie werden einfach nicht mehr hergestellt.
Schnell habe man gemerkt, dass es nicht das Richtige war und die Produktion eingestellt. Man sei nicht stolz auf diesen Flop. Nun gut, so manch einer fand das Schischi vielleicht doch ganz witzig, denn online sind hier und da noch welche von Drittherstellern oder in Form von Aufklebern zu haben. Also, keine Faceplates mehr von Microsoft in der Zukunft…
In den USA ist die Fernsehlandschaft schon seit längerem im Umbruch, da immer mehr Leute nur noch auf das Internet in Sachen Sendungen und Filme setzen. Hierbei versuchen Unternehmen wie Google und Apple seit längerem einen neuen Markt zu schaffen und stellen eigene Empfangsgeräte und Angebote zur Verfügung.
Microsoft will da natürlich mithalten und setzt die Xbox 360 immer mehr auch als Medium für Filme und Serien ein. Während wir in Deutschland mit der Xbox lediglich auf den Zune-Videoplayer zurückgreifen können, hat man in den USA bereits Zugriff auf den Sportkanal ESPN, sowie auf mehrere TV-Serien- und Spielfilmkanäle. Netflix ist einer dieser Anbieter.
US-Medien berichten nun, dass Microsoft gerade dabei ist, dieses Angebot noch auszuweiten. Über weitere Pay-TV-Angebote werde derzeit fieberhaft verhandelt. Es ist also alles in allem nur eine Frage der Zeit bis das Internet bzw. deren große Firmen auch hierzulande das TV-Geschäft aufmischt. Noch hinken wir ja in diesem Bereich noch ziemlich hinterher…
Seit längerem tobt ein erbitterter Konkurrenzkampf zwischen den drei großen Konsolenherstellern Microsoft, Sony und Nintendo. Jeder versucht mit den neuesten, tollsten und besten Ideen zu überzeugen. Doch bald könnte dieses Ringen um Marktanteile ein Ende haben.
So stellt es sich zumindest der ehemalige Chef von Sony Computer Entertainment Europe, David Reeves, vor. Er ist der Auffassung, dass es durchaus realistisch sei, dass in zehn oder fünfzehn Jahren Xbox und Playstation verschmelzen könnten.
Dies begründet er vor allem mit den hohen Entwicklungskosten. Jedes Unternehmen stecke Millionen in die Entwicklung von innovativer Hardware. Diese wird jedoch immer teurer, so dass es durchaus zu einem gewissen Zeitpunkt wirtschaftlich wäre, wenn man sich einfach zusammentut. Haben wir also in ein paar Jahren eine Mischung aus Playstation und Xbox? Warum eigentlich nicht?