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Wie teuer ist CFD-Trading?

19. November 2017 Keine Kommentare

cc by flickr/ viskas

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CFD´s sind Differenzkontrakte, abgekürzt steht es für Contracts für Difference. CFD´s gehören zur Gruppe der Derivate. Derivate sind Wertpapiere, dessen Wertentwicklung bzw. Wert vom Kursverlauf eines Basiswertes abhängt. Ein CFD auf den Dax hängt somit immer vom aktuellen Kurs des DAX ab. CFD-Trader versuchen mit ihrem Derivat Gewinn zu erzielen, indem sie auf fallende oder steigende Kurse auf Indizes, Aktien, Währungen, Rohstoffe oder Staatsanleihen wetten. CFD´s haben den Vorteil, dass sie auch bei fallenden Kursen mit Gewinn verkaufen können, wenn Sie vorher Short gegangen sind. CFD´s eignen sich auch wunderbar, um ein vorhandenes Wertpapierdepot abzusichern.

Wie arbeitet man mit CFD´s?
Beim CFD-Handel wird nicht mit dem zugrunde gelegten Wert gehandelt. Hier werden eine bestimmte Anzahl Einheiten auf einen Index, einer Aktie oder einer Währung gehandelt. Je nachdem ob man auf fallende oder steigende Kurse setzt, kann man bei beiden Szenarien viel gewinnen aber auch verlieren. Fällt der Kurs eines Finanzinstrumentes, bei dem Sie zuvor auf fallende Kurse gesetzt haben, erhalten Sie eine Vielzahl der Einheiten zurück, die Sie zuvor eingesetzt haben. Genauso kann es auch bei steigenden Kursen passieren. Bewegt sich der Kurs des Basiswertes entgegen Ihrer Prognose, werden Sie mit Ihren CFD´s Verluste verzeichnen. Bei CFD´s können die Verluste durch falsch prognostizierte Wertentwicklung die Einlagen um ein Vielfaches übersteigen – deshalb ist beim Handel mit CFD´s Vorsicht und kluges Köpfchen erforderlich.

Welche Bedeutung haben Heleb und Margin?
CFD´s gehören zu den Hebelprodukten. Das heißt, Sie müssen nur einen kleinen Teil des Tradewertes hinterlegen, um die Position zu eröffnen. Man bezeichnet dies auch “Handeln auf Margin”. Beim Traden mit Hebelprodukten kann der Verlust den eingesetzten Betrag um ein vielfaches übersteigen. Sie sollten sich des Risikos bewusst sein und zu Ihrer eigenen Sicherheit verschiedene Tools zur Risikominimierung nutzen wie z.B. Take-Profit oder Trailing-Stop-Loss-Aufträge. Setzen Sie sich Obergrenzen, die Ihnen noch vor Auftragsausführung die volle Kontrolle über den Trade garantieren sollten.

Wie teuer ist CFD-Trading?
Spread: Beim CFD-Handel fallen immer Spreadkosten an. Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Beim CFD-Kauf platzieren Sie den Trade zum notierten Kaufkurs und der Trade wird dann später zum Verkaufskurs wieder geschlossen. Je geringer der Spread, desto kleiner muss sich die Kursschwankung des Basiswertes verändern um Gewinne bzw. Verluste einzufahren.
Haltekosten: Diese Kosten fallen dann an, wenn die Position nach 17 Uhr Wallstreet-Zeit (New York) gehalten wird. Verfügt die Position über einen fixen Ablauftermin, sind die Haltekosten meistens im Produktpreis enthalten.

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